Datendiebstahl: Wirtschaft entsteht jährlich Schaden von 55 Milliarden Euro

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland (53 Prozent) sind in den vergangenen beiden Jahren Opfer von Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden. Dadurch ist ein Schaden von rund 55 Milliarden Euro entstanden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom.

Verglichen mit der ersten Studie vor zwei Jahren ist der Anteil der Betroffenen nur leicht von 51 auf 53 Prozent gestiegen, der Schaden ist zugleich um rund 8 Prozent von 51 auf 55 Milliarden Euro gewachsen. „Unternehmen müssen viel mehr für ihre digitale Sicherheit tun. Die Studie zeigt, dass die Gefahr für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe real ist. Jeder kann Opfer von Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl werden“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Freitag in Berlin. „Die Studie unterstreicht, dass wir in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 unser besonderes Augenmerk auf die Abwehr von Spionageangriffen auf die deutsche Wirtschaft richten müssen.“

Google Eintrag löschen? So geht’s!

Sie möchten einen Eintrag bei Google löschen? Dann müssen Sie Ihre Anfrage direkt an Google stellen: entweder über das Support-Kontaktformular oder unter der Seite „Anträge auf Entfernung von Inhalten“ (https://support.google.com/legal/answer/3110420?visit_id=1-636111656714416287-895969671&rd=1).

Daraufhin erhalten Sie eine Eingangsbestätigungs-E-Mail mit Hinweisen über weitere Vorgehensweisen. Zur Authentifizierung müssen Sie einen Nachweis einreichen. Dies dient ausschließlich der Identifizierung Ihrer Person und wird spätestens einen Monat nach Abschluss der Bearbeitung gelöscht. Sie können hierfür auch Ihren Bibliotheksausweis benutzen (Kopien von Reisepässen oder Personalausweisen sollten Sie laut Google nicht einsenden) – da ein Foto nicht erforderlich ist. Außerdem sollten Sie bestimmte Informationen schwärzen, sofern Sie immer noch eindeutig identifiziert werden können.

Falls Ihre Anfrage dennoch abgelehnt werden sollte, können Sie Kontakt mit der Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit aufnehmen. Damit dies auch aufgenommen werden kann, müssen Sie den korrekten Link, den genauen Suchbegriff sowie die Ticketnummer und Dialog mit dem Googlesupport mitsenden.

Des Weiteren können Sie versuchen die gewünschten Stellen direkt bei der Quelle löschen zu lassen.

Datenschutz in Ihrem Unternehmen: Was Sie beachten sollten

In unserem fortgeschrittenen Informationszeitalter stellt Datenschutz eine wachsende Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, und zwar nicht nur für Großunternehmen, bei denen Milliardensummen auf dem Spiel stehen, sondern auch für kleinere Unternehmen, für die digitale Datenlecks in gewissen Fällen sogar existenzgefährdend sein können. Um Ihre IT-Systeme sicher gegen Angriffe von außen zu halten, kostet es viel Zeit, Engagement, und nicht zuletzt Wissen. Wissen ist hier der springende Punkt, denn anders als man oftmals zu denken vermag, muss effektiver Datenschutz für Ihr Unternehmen nicht zwingend teuer oder ungeheuerlich kompliziert sein. Insbesondere wenn Ihr Unternehmen sich noch in Kinderschuhen befindet, könnte die vorliegende Übersicht über die Grundlagen des Datenschutzes für Unternehmen eine hilfreiche Stütze sein.

Was genau bedeutet Datenschutz für Unternehmen? Es lässt sich generell zwischen den wichtigsten sechs Teilbereichen des Datenschutzes für Unternehmen unterscheiden:

  • IT-Security-Personal einschließend Mitarbeitertraining
  • Firewalllösungen
  • Malwareschutz
  • Softwareupdates
  • Zugangsschutz
  • Datenverschlüsselung

IT-Security-Personal und Mitarbeitertraining

Idealerweise unterhält Ihr Unternehmen Personal, dass für die Sicherheit Ihrer IT-Systeme zuständig ist. Eine alternative Lösung wäre es, die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens einem externen IT-Security-Dienstleiter zu überlassen. Viele kleinere Unternehmen verfügen allerdings nicht über die nötigen finanziellen Ressourcen sowohl für die eine, als auch für die andere Lösung. In jedem Fall sollten alle Ihre Mitarbeiter zu einem gewissen Grad in IT-Sicherheit geschult sein. Das bedeutet vor allem, dass es genügend Trainingsmaterial für Ihre Mitarbeiter gibt, das ihnen ihre Verantwortung für den Datenschutz Ihres Unternehmens deutlich macht.

Firewalllösungen

Firewalls dienen dazu, unerwünschte Eingriffe in Ihr Unternehmensnetzwerk zu unterbinden, und sind somit ein unerlässlicher Bestandteil Ihres Datenschutzkonzeptes. Firewalllösungen gibt es wie Sand am Meer, manche teuer und manche sogar vollkommen kostenfrei. Es liegt an Ihnen rauszufinden, welche Lösungen am besten zu Ihrem Unternehmen passen. Sie sollten dabei schauen, wie Ihre Prioritäten gelagert sind. Wenn, zum Beispiel, in Ihrem Unternehmen viele brisante Daten mit E-Mails versendet werden, sollten Sie sich nach der Firewall erkundigen, die den bestmöglichen Schutz Ihres E-Mailverkehrs bieten könnte.

Malwareschutz

Der Begriff „Malware“ schließt alle Computerschädlinge mit ein, so auch Viren, Trojaner, und Rootkits. Effektiver Malwareschutz mit nur einer einzelnen Softwarelösung ist eine Utopie. Es ist besser, für jede Art von Schädling eine spezialisierte Software parat zu haben. Auch hier haben Sie die Qual der Wahl über eine Vielzahl an wertiger Software. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Onlineressourcen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, verschiedene Malwareschutzprogramme zu vergleichen und ausgiebig zu testen. Hervorzuheben von diesen Onlineressourcen sind AV-Comparatives und AV-Test, die beide aufgrund ihrer fachlichen Qualität und Benutzerfreundlichkeit sehr populär in der Onlinegemeinde sind.

Softwareupdates

Softwareupdates können lästig sein, aber Ihre Software immer auf dem neuesten Stand zu halten, sollte für Sie höchste Priorität haben, denn ältere Softwareversionen, insbesondere von vielgenutzter Software wie PDF-Lesern oder E-Mailclients, können signifikante Sicherheitslecks aufweisen.

Zugangsschutz

Alle Ihre Computer sollten mindestens mit einem Benutzernamen und einem Passwort von unbefugten Zugang geschützt werden. Dabei sollten Sie beachten, dass für jede Mitarbeiterposition ein Account mit angemessenen Befugnissen besteht. Ein Administratoraccount sollte nur benutzt werden, wenn es absolut notwendig ist; so zum Beispiel, um Softwareupdates durchzuführen.

Datenverschlüsselung

Datenverschlüsselung dient ähnlich wie der Zugangsschutz dazu, Unbefugten dem Zugang zu geschützten Informationen zu verwehren. Anders als beim Zugangsschutz werden bei der Datenverschlüsselung jedoch in der Regel nicht ganze Computersysteme, sondern gewisse Dateien geschützt. Auch bei der Datenverschlüsselung wird mit Passwörtern gearbeitet. Bei der Wahl zwischen verschiedener Datenverschlüsselungssoftware kommt es vor allem darauf an, wie schwer es die Software Unbefugten macht, Passwörter zu knacken.